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Knowledgebase
Begriff | Beschreibung |
|---|---|
Gemeinkostenauftrag | Auftrag der zur Sammlung eines Teils der Gemeinkosten einer Kostenstelle dient. Der G. stellt ein getrenntes Objekt der Kostenrechnung dar und wird z.B. für Instandhaltungsaufträge genutzt. |
Gemeinkostenstunden | Stunden, die der Kostenstelle belastet werden und in den Kostensatz der Kostenstelle eingehen. G. werden nie bezugsgrößenwirksam. |
Geringwertige Wirtschaftsgüter | Anlagevermögen, das mit geringen Werten anfällt (lt. gesetzlicher Regelung), im Jahr der Anschaffung zu 100% abgeschrieben wird und in der Anlagenbuchhaltung nachgewiesen werden muß. |
Gesamtkostenverfahren | Gestaltungsform der Erfolgsrechnung, bei der die gesamten Kosten bzw. Aufwendungen einer Periode den gesamten Leistungen bzw. Erträgen derselben Periode (also einschl. der Erträge aus Bestandserhöhungen an Halb und Fertigfabrikaten und den selbsterstellten Anlagen) gegenübergestellt werden. |
Geschäftsjahr | Bestimmter Zeitraum, für den die Ergebnisse eines Betriebes regelmäßig abschließend (Inventur und Bilanz) buchmäßig festgestellt werden. |
Gewinn und Verlustrechnung | Die GuV ist eine Gegenüberstellung von Aufwendungen und Erträgen zur Ermittlung des Unternehmungsergebnisses und der Darstellung seiner Quellen. Sie ist Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses von Kaufleuten. Die GuV ist klar und übersichtlich zu gliedern, um einen Einblick in die Ertragslage der Unternehmung zu gewährleisten. Eine Saldierung von Aufwendungen und Erträgen ist deshalb grundsätzlich unzulässig. |
GrenzHerstellkosten | Summe der proportionalen Kosten eines Produktes. Dazu gehören, die Materialkosten in vollem Umfang und die proportionalen Anteile der Materialgemeinkosten und der Fertigungskosten sowie der Sondereinzelkosten der Fertigung. |
Grenzkosten | Die im Rahmen der vorhandenen Kapazität für eine zusätzlich zu produzierende Einheit anfallenden Kosten. |
Grenzplankostenrechnung | Modernste Form der Plankostenrechnung, entstanden aus den Unzulänglichkeiten der Vollkostenrechnung (Gefahr von Fehlentscheidungen). Vorläufer in Deutschland: Schmalenbachs Grenzkostenlehre und Rummels Blockkostenrechnung; entsprechende Entwicklungsformen im Ausland: "directcosting" in den USA und "marginalcosting" in Großbritannien. Einführung in die betriebliche Praxis in Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland einschließlich der EDVmäßigen Aufbereitung maßgeblich durch H. G. Plaut geprägt. Theoretische Bearbeitung insbes. durch W. Kilger. |
Großreparaturen | Reparaturen, die in größeren Abständen (als einem Jahr) anfallen und von kostenmäßiger Bedeutung sind, müssen den Perioden, in denen der Verschleiß entstanden ist, zugeordnet werden. Dazu wird eine Abgrenzung durchgeführt. Die pro Leistungsart geplanten Kosten werden monatlich an die Istbeschäftigung angepaßt. Die so ermittelten Sollkosten werden der Kosteenstelle als Istkosten belastet “Soll=IstVerrechnung“. Die Gegenbuchung dieser Istkosten erfolgt auf einem Standardauftrag. Dieser wird aperiodisch mit den Istkosten belastet wird und weist den Saldo zwischen den in der Kostenstelle verrechneten und den tatsächlich angefallenen Istkosten aus. |
GuV | Siehe Gewinn und Verlustrechnung |
Halbfabrikat | Bearbeitete oder verarbeitete Stoffe, deren Produktionsprozess noch nicht beendet ist. |
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